Was ist Growth Hacking

Growth Hacking bezeichnet eine in der Startup-Welt verankerte Methodik zur schnellen und kosteneffizienten Nutzerzahlensteigerung sowie des Unternehmenswachstums durch ‚Hacks‘.

Worum geht es beim Growth Hacking

Beim Growth Hacking geht es darum, Nutzer eines Produkts, Services oder Unternehmens in der Customer Journey weiter voran zu treiben. Dabei liegt das Augenmerk darauf, welche Conversion erzielt wird und welche Optimierungspotentiale noch auszuschöpfen sind. So soll in möglichst kurzer Zeit ein möglichst großes Wachstum erzielt werden, sowohl im Bereich der User- als auch der Umsatzzahlen. Hierbei spielt vor allem auch Kreativität eine Rolle – durch kreative Mechanismen sollen außergewöhnliche und neue Wege gefunden werden, Conversion, Visits und Weiterempfehlungen zu steigern.

Ursprung des Begriffs:

Das Konzept des Growth Hackings wurde von Sean Ellis, einem Berater für Startup Unternehmen im Silicon Valley, USA als eine Kombination als agiler Softwareentwicklung und der Lean Startup Methodik eingeführt.

Growth Hacking im Unternehmen

Auch wenn die Abgrenzung z.B. zum viralen Marketing teilweise schwer fällt, bezieht sich das Growth Hacking jedoch ganz konkret auf eine einzigartige Idee, die direkt auf das Unternehmen und dessen Kunden gemünzt ist und daher auch oft nur für diese funktioniert. Allerdings kann man dennoch einige Growth Hacks in übergeordnete Kategorien einordnen.

5 Methoden des Growth Hackings

  1. Word of Mouth Marketing/Weiterempfehlung: Hier wird bestehenden Nutzern z.B. ein Freebie angeboten, wenn sie das Produkt Freunden weiterempfehlen. Ein allen bekanntes Beispiel ist z.B. die damalige E-Mail Signatur von Hotmail „Diese E-Mail wurde mit Hotmail versandt. Holen Sie sich jetzt gratis Ihr E-Mail-Konto“ – auf diese Weise wurde ein rasanter Zuwachs an neuen Nutzern generiert. Auch Dropbox hat durch diese Methode ein großes Wachstum in Nutzerzahlen geschaffen.
  2. A/B Testing von Landingpages: Lässt die Performance einer Landingpage zu Wünschen übrig, kann oft bereits eine kleine Veränderung der Headline, der Bilder, der Feature-Auswahl oder eine Vereinfachung des Formulars mehr Leads generieren. Daher lohnt es sich, einzelne Komponenten der Website gegeneinander zu testen und je nach Performance Änderungen umzusetzen.
  3. CRM-Automation: Die Kommunikation für verschiedene Stufen des Kaufprozesses wird automatisiert und z.B. per Push-Nachricht daran erinnert, dass sich Produkte im Warenkorb befinden oder zum ersten Kauf angeregt.
  4. Cross Posting: Inhalte werden gleichzeitig auf unterschiedlichen Social Channels geteilt, um so gleich mehrere Zielgruppen zu erreichen. Unternehmen die Cross-Posting als Growth-Strategie verwendet haben sind z.B. Instagram (über Facebook) oder Airbnb (über Craigslist).
  5. Paid Search: Gerade kleine Unternehmen können z.B. in Bezug auf Google Ads nicht gegen größere Firmen ankommen, können jedoch kostengünstig spannende Infos wie Keywords oder Suchanfragen über die Konkurrenz in Erfahrung bringen.

Die besten Growth Hacks sind jedoch jene, die bisher noch nicht getestet wurden. Um sich wirklich von der Konkurrenz abzuheben gilt es, etwas völlig Neues auszuprobieren und damit im Bestfall die Reichweite enorm zu steigern.

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